06 2010

Will man sein Haus planen, ist zuerst Fantasie gefragt

Viele junge Familien wünschen sich ein eigenes Haus. Planen kann die Vorfreude erhöhen. Realistisch müssen die Pläne erst sein, wenn die Finanzierung steht. Bis dahin kann man beim Spiel die Wünsche vergleichen.

Bevor man sich an den Bau seines Eigenheims begibt, muss man sein Haus planen. Viele beginnen schon in der Kindheit zu überlegen, über welche Räume ihr Traumhaus verfügen soll. Leseratten wünschen zum Beispiel gerne eine Bibliothek mit riesigen Bücherwänden. In der Mitte vielleicht ein gemütlicher Lesesessel. Tageslicht aus einem Deckenfenster sorgt für die optimale Beleuchtung. Andere brauchen für ihr Hobby ein modern ausgestattetes Medienzimmer, indem eine Kinoleinwand und Spielekonsolen für Unterhaltung sorgen. Wieder andere träumen von einem eigenen Schwimmbad.

Bei der ersten Planung des Traumhauses sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Man braucht weder den Platz noch das Geld, um die Träume umzusetzen. Es geht einfach darum sich bewusst zu machen, was man wirklich will. Dies fällt einem meistens auf, wenn man versucht in das Traumhaus einzuziehen. Man braucht eine Küche, ein Schlafzimmer und ein Badezimmer. Auch diese kann man nun planen, ohne sich Grenzen setzen zu müssen. Kocht man gerne mit Freunden zusammen, dann möchte man vielleicht eine Wohnküche, in der die wichtigsten Geräte in der Mitte stehen. Gibt man dagegen lieber noble Dinnerpartys, eignet sich eine Küche, die vom Esszimmer getrennt ist, viel besser.

In diesen Träumen vom perfekten Leben findet man die Wünsche für die Realität wieder. Wer sein Traumhaus in einen realistischen Bauplan verwandeln möchte, muss nun auch die finanziellen Hürden mit einbeziehen. Wer überblicken kann, wie viel das Haus kosten darf, findet schnell grobe Überblicke, wie groß der Bau dann werden kann. Anhand dieser Zahlen, gepaart mit der Erfahrung der bisherigen Wohnung, kann man seinen Wünschen gemäß ein richtiges Haus planen. Die Fantasie kann dabei helfen. Wer in seinen Gedanken das eigene Schwimmbad nie genutzt hat, wird dem Pool auch in der Realität nicht nachtrauern. Wer sich aber wünscht, was nicht im finanziellen Rahmen liegt, kann den Plan so gestalten, dass später ein Umbau möglich ist. Ein freies Zimmer kann später noch immer die technischen Geräte beherbergen, die man bisher nicht besitzt. Ein hoher Dachboden kann bei Bedarf zu einem weiteren Wohnraum umgebaut werden.

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