05 2010

Mit etwas Geschick billig mieten - Tipps zum Sparen

Überhöhte Mieten tragen nicht zur Freude der Bewohner dabei. Doch mit etwas Geduld findet man auch Wohnraum, der sich billig mieten lässt. Wir verraten Ihnen, worauf sie achten sollten.

Für den Vermieter ein rentable Kapitalanlage, für den Mieter ein stetige Ausgabenquelle – die Mietkosten. In den meisten Haushalten nehmen sie einen Großteil der Lebenshaltungskosten ein.

Gibt es Möglichkeiten, die Mietausgaben zu reduzieren? Auf jeden Fall. Es beginnt zunächst mit der Auswahl einer günstigen Wohnung. Preiswerten Wohnraum kann man zum Beispiel über Studentenbörsen finden. Manche der dortigen Anbieter haben Interesse daran, einen Nachmieter zu finden. Ob der Mieter immatrikuliert ist oder nicht, ist nebensächlich. Genossenschaften und das Amt für sozialen Wohnungsbau bieten auch günstige Mieten an - zum Teil in recht begehrten Wohnlagen. Notwendig für eine Bewerbung ist allerdings, die erforderlichen Nachweise über Einkommen und Vermögenslage beizubringen. Auch ist die Nachfrage recht groß, man sollte sich also rechtzeitig anmelden.

Preiswertere Wohnungen findet man vor allen Dingen auch in Randlagen und weniger begehrten Vierteln. Mit ein wenig Aufwand und Initiative lassen sich die Wohungen schnell wieder herrichten. Wenn man vorhat, sich langfristig niederzulassen, können solche Aufwertungsmaßnahmen sehr lohnend sein. Sogar der Staat unterstützt dies: Malerarbeiten, Erneuerung des Bodenbelags und Gartenarbeiten gelten als haushaltsnahe Dienstleistungen, die beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden können. Bis zu 600 Euro lassen sich auf diese Weise absetzen. In Inseraten wird gerne mit "billig mieten" geworben. Doch soll man sich darüber nicht täuschen lassen, dass sich ein großer Teil der tatsächlichen Mietkosten aus den Nebenkosten zusammensetzt. Durch Heizkosten, Warmwaser und Strom kommt oft einiges zusammen. Insbesondere schlecht isolierte Räumlichkeiten verschlingen auf diese Weise viel Geld. Letztlich ist die Bruttomiete viel höher als ursprünglich kalkuliert. Es empfiehlt sich, vorher die Ausgaben zu überschlagen, oder beim Vermieter auch Abrechnungen der vergangenen Jahre einzusehen.

Bleiben noch Möglichkeiten wie zum Beispiel alternatives Wohnen. Manch einen zieht es in eine Wohngemeinschaft. Jenseits aller studentischen Romantik hat diese Art zu leben auch Vorteile. Einer davon ist billig mieten.

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