08 2010

Hausbau-Preise decken eine große Preisspanne ab

Bei den Ausgaben für ein Haus spielen die Grundstückskosten, die Hausbau-Preise, die Ausstattungen und Kaufnebenkosten eine Rolle. Alle Kostenbereiche repräsentieren eine große Kostenspanne.

Wer kennt sie nicht, die Villen der Reichen und Superreichen im Tessin oder auf Mallorca? Hausbau-Preise haben eine Preisspanne, die von etwa einhunderttausend Euro bis zu vielen Millionen Euro reicht. Wer in Deutschland ein Einfamilienhaus über einen Bauträger erwirbt, kann den eigentlichen Hausbau-Preis nur erschließen. Denn der Bauträger verkauft das Haus inklusive des Grundstückes, der Erschließung, der Baukosten und der in der Baubeschreibung festgelegten oder individuell vereinbarten Ausstattungen.

Hausbau-Preise sind aber auch für Hauskäufer interessant, die schon ein Grundstück haben. Für das zu errichtende Haus gibt es am Markt zahlreiche Alternativen. Da gibt es Fertighäuser, die im Wesentlichen aus Holz gefertigt werden, die im Raumablauf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zulassen und in zwei bis drei Tagen vollständig errichtet werden. Je nach Vereinbarung mit der Baufirma kann der Eigentümer die Innenausstattung des Hauses weitgehend in Eigenregie vornehmen.

Mit dieser Muskelhypothek werden Kosten gespart. Bei der Finanzierung berücksichtigt die Bank die Eigenleistungen als Eigenkapitalersatz. Der Grundstückseigentümer kann aber auch einen örtlichen Architekten mit der Planung und Bauleitung für das neue Haus beauftragen. Baufirmen und Handwerkerfirmen übernehmen dann den Bau und die Innenausstattung des Hauses. Die Bauleitung und die Verantwortung übernimmt der Architekt. Wer so baut, kann ein sehr individuelles Haus nach eigenen Wünschen bauen. Natürlich müssen hierbei immer die Kosten im Auge behalten werden. Entsprechende Verträge müssen mit dem Architekten und Bauleiter geschlossen werden. Einfachster Anhaltspunkt für Baukosten sind die Kosten pro Kubikmeter umbauten Raumes. Architekten können damit, sobald sie das Raumvolumen des Hauses kennen, den zu erwartenden Endpreis auf einem bestimmten Ausstattungsniveau überschlägig berechnen.

Dann kommt es aber auch immer auf den Bauherren an, wie er sein Haus ausstattet. Wer goldene Wasserhähne haben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Wer Designer-Armaturen einbauen möchte, muss dafür mehr bezahlen als für Standard-Armaturen. Kostenkontrolle hilft, die gesetzten Budgets einzuhalten.

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