20 2010
Einfamilienhäuser kaufen ist eine Frage des Geldes
Beim Immobilienkauf stellt sich bei vielen Menschen ganz schnell die Frage, ob sie lieber Wohnungen oder Einfamilienhäuser kaufen wollen. Hier gilt es, die jeweiligen Vor- und Nachteile abzuwägen.
Egal, wie entschieden wird: Wohnungen oder Einfamilienhäuser kaufen, heißt immer, die Finanzierung auf solide Beine zu stellen, um nicht später von bösem Erwachen überrascht zu werden. Eine besonders intensive Planungs- und Vorbereitungszeit ist nicht nur für Wohnungen, sondern für alle Arten von Immobilien unerlässlich. Entscheiden sich die Interessenten schließlich, Einfamilienhäuser kaufen zu wollen, fängt die Detailplanung hierfür erst richtig an.
Innerhalb des Themas "Einfamilienhäuser kaufen" muss nach der Art des Hauses entschieden werden: Soll es eine Doppelhaushälfte sein oder besser ein Reihenendhaus? Soll es ein Massivhaus sein, oder darf es auch ein Fertighaus sein (in diesem Fall werden Einzelteile des Hauses vorgefertigt bzw. industriell produziert und an der Baustelle zum Haus zusammengefügt)? Wie viel Zeit steht bis zum gewünschten Einzugstermin zur Verfügung (beim Fertighaus sind es oft nur wenige Wochen)? Dürfen im Haus Mieter wohnen, oder soll es zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen?
Diese Fragen sollten natürlich zu allererst auch unter dem Blickwinkel finanzieller Spielräume beantwortet werden. Das Fazit liegt auf der Hand: Nach der Abzahlung der Immobilie geht diese endgültig in das Eigentum über. Allerdings ist der Eigentümer dann auch für sämtliche Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten selbst zuständig. Die dazu notwendigen Folgekosten sollten im Zeitablauf ebenso Berücksichtigung finden wie die ganz normalen Nebenkosten.
Ein Einfamilienhaus lässt sich unter Umständen gefälliger finanzieren, wenn dazu regelmäßige Mieteinnahmen verwendet werden können. Geleichzeitig gilt es, abzuwägen, welche und wie viele Nachteile es für den Entscheider bringt, zusätzlich Mieter unter einem Dach wohnen zu lassen. Gelingt es, das eine mit dem anderen sinnvoll zu verbinden, kann daraus eine win-win-Situation für alle Beteiligten entstehen. Eine sympathische Nachbarschaft, die sich sogar zu Freundschaften entwickeln kann, kombiniert mit Nachbarschaftshilfe unterschiedlichster Art (z. B. gefällige Kinderbetreuung), hat schon manchen zum Staunen gebracht.