05 2010
Eine Immobilienfinanzierung vorausschauend planen
Über eine Immobilienfinanzierung holen sich viele deutsche Hausbauer Geld, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die Grundschuld ist ein Mittel der Banken, um die Sicherheit der Rückzahlung zu garantieren
Wer sich heute ein Haus kauft, der muss oftmals über genügend Eigenkapital verfügen sonst gibt die Bank kein Darlehen. Viele Banken prüfen ihre potenziellen Kunden über ein so genanntes Rating oder eine Bonitätsprüfung. Dabei werden alle Daten, die über den vermeintlichen Kreditnehmer gespeichert sind, verlgleichen und ausgewertet. Anhand dieser Werte, entscheiden die Banken, ob und in welcher Form sie eine Immobilienfinanzierung genehmigen.
Hat ein Kreditnehmer in der Vergangenheit alle seine Rechnungen, Mobilfunkverträge regelmäßig zurückbezahlt, ist er nicht durch Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheid negativ aufgefallen, dann steht einer Finanzierung der Baumaßnahme durch die Bank selten etwas im Weg. Die Immobilienfinanzierung läuft in der Regel so ab, dass eine Bank, meist die Hausbank des Kreditnehmers zunächst genau Angaben zur Immobilie, sprich dem Haus oder Wohnung braucht. Anhand dieser Angaben kann eine Bank ausrechnen, ob sich eine Kreditbewilligung in einer gewünschten Höhe durch die Immobilie absichern lässt. Das ist eine der wichtigsten Vorraussetzungen überhaupt. So sollte eine Kredit nie höher sein, als die Immobilie wert ist. Denn sollte der Kreditnehmer nicht mehr in der Lage sein, die Immobilienfinanzierung regelmäßig zurück zu bezahlen, dann hat die Bank so eine Sicherheit, dass sie ihr Geld im schlimmsten Fall durch eine Zwangsversteigerung wieder sieht. Doch so weit kommt es in der Regel nicht.
Ein weiteres Mittel der Banken zur Schuldabsicherung einer Finanzierung ist die Grundschuld. Die Grundschuld gibt in Deutschland die Möglichkeit für Sparkassen und Kreditinstitute, den Kredit abzusichern und das Objekt ggf. zwangszuversteigern. Die Grundschuld wird daher fast immer als zusätzliche Kreditsicherheit von deutschen Banken verwendet. Dabei muss eine Grundschuld nicht zwangsläufig dann eingetragen werden, wenn man einen Kredit direkt beantragt, vielmehr dient sie beim Kauf einer Immobilie dazu, eine spätere Finanzierung frühzeitig abzusichern. Der in der Grundschuld eingetragene Betrag kann auch noch verändert werden. Er darf nie den Wert des Sachgutes überschreiten.