15 2010

Ein umfangreiches Projekt: die Haus-Sanierung

Wer eine Haus-Sanierung vornehmen möchte, braucht nicht nur Zeit und Nerven, sondern Ausdauer für eine ausgiebige Recherche in Sachen Handwerker- und Materialkosten. Ein Preisvergleich kann enorm viel Geld sparen.

Kaum ein Vorhaben kann so interessant, spannend aber auch kostenintensiv sein wie eine Haus-Sanierung. Je nach Umfang wäre es unter Umständen günstiger, ein neues Haus zu bauen. Doch oftmals sind es die alten Mühlen, Jugendstilvillen oder auch Bauernhöfe, die es ihren künftigen Bewohnern angetan haben und häufig nach einer umfangreichen Restaurierung verlangen. In einem solchen Fall hängt es eigentlich nur noch vom Budget der Eigentümer ab, welche Arbeiten durchgeführt werden sollen.

Wer über einen begrenzten Etat verfügt, sollte sich bei der Haus-Sanierung zunächst Gedanken darüber machen, welche Maßnahmen unbedingt erledigt werden müssen und welche eher unter eine „Kann-Position“ fallen. Unabdinglich sind vor allem Punkte wie Heizung, Dach, Fenster und Leitungen. Diese sollte man als Erstes kalkulieren, da sie fast immer die größten Kostenfaktoren darstellen. Unbedingt lohnt sich hier auch ein Preisvergleich unterschiedlicher Handwerker. Es empfiehlt sich, auf jeden Fall mehrere Kostenvoranschläge einzuholen. Ebenfalls kann man eine Ausschreibung in einem der Handwerker- oder Dienstleistungsportale im Internet machen. Auf eine solche Offerte bewerben sich dann verschiedene Betriebe und Privatpersonen, wobei dann der Günstigste den Zuschlag bekommt. Sollen allerdings zu einem späteren Zeitpunkt Handwerkerrechnungen von der Steuer abgesetzt werden, – dies sind bei einer Haus-Sanierung fast die einzigen Kosten, die abzugsfähig sind – sollte man auf eine korrekte Rechnungstellung mit Ausweisung der Mehrwertsteuer achten. Außerdem sollten die Rechnungen nie bar, sondern immer per Überweisung bezahlt werden, sonst könnte es bei der Anerkennung durch das Finanzamt Schwierigkeiten geben.

Ein weiterer Aspekt sind öffentliche Zuschüsse. Diese werden vor allem überall da gewährt, wo es um Energieeinsparungen geht. So wird beispielsweise die Dämmung von Wänden, Fenstern und Dach bezuschusst. Anträge hierfür können bei der KfW, der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau, gestellt werden. Auch Länder und Kommunen halten möglicherweise eigene Töpfe parat. Solar- oder Wasseraufbereitungsanlagen werden ebenfalls subventioniert.

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