05 2010

Ein Baudarlehen-Rechner bietet erste Orientierung

Wieviel Immobilie kann ich mir leisten? Mit einem Baudarlehen-Rechner bieten viele Bankinstitute eine erste Orientierung an, wie eine Immobilienfinanzierung funktioniert und welche Kosten berücksichtigt werden müssen.

Wer sich für die eigenen vier Wände interessiert, ist in aller Regel nicht in der Lage, den dafür geforderten Kaufpreis auf den Tisch zu blättern. Eine langfristige Finanzierung der Immobilie ist unumgänglich. Wie diese aber funktioniert und gerechnet wird, ist von vielen Faktoren abhängig. Banken und Versicherungen bieten in ihren Internet-Auftritten im Rahmen ihrer Angebote für Baufinanzierung meist einen Baudarlehen-Rechner an, mit dem sich Immobilieninteressierte einen schnellen Überblick über anfallende Kosten machen können.

Dabei ist der Baudarlehen-Rechner einfach zu handhaben. Zunächst werden alle Kosten erfasst, die beim Kauf einer Immobilien entstehen. Das sind neben dem eigentlichen Kaufpreis eventuell anfallende Kosten für den Makler, die sicher anfallenden Kosten für den Notar und die Gerichtsgebühren sowie die Grunderwerbssteuer. Weitere Kaufnebenkosten entstehen bei einem Immobilienkauf nicht, allerdings können diese Kaufnebenkosten zwischen 5 und 10 Prozent des Kaufpreises ausmachen und müssen deshalb in einem Baudarlehen-Rechner berücksichtigt werden.

Um sich dem zu finanzierenden Darlehensbetrag zu nähern, werden dann die Eigenmittel des Erwerbers vom Gesamtaufwand abgezogen. Eigenmittel sind die Geldbeträge, die vom Erwerber bar eingesetzt werden können. Dabei kann es sich auch um Geld handeln, das vielleicht aus dem Kreis der Familie zur Verfügung gestellt worden ist. Nach Abzug der Eigenmittel ergibt sich der eigentlich in Form eines Darlehens zur Verfügung gestellt Betrag. Dieser wird von der Bank in Form eines Hypothekendarlehens zur Verfügung gestellt, das Darlehen wird also durch ein Grundpfandrecht in Form der Immobilie mit Grund und Boden an die Bank verpfändet.

Rechnet man auf diesem Betrag Zins und Tilgung, ergibt sich der jährliche Aufwand für die Finanzierung. Das kann man auch mit einem Taschenrechner oder im Kopf machen, auf jeden Fall überschlägig. Gute Finanzierungsrechner haben Rubriken für eine erstrangige und zweitrangige Hypothek und geben Listen aus, mit deren Hilfe der Zahlungs- und Tilgungsablauf eines Annuitätendarlehens zu erkennen ist.

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